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25.04.2019 10:30 Alter: 150 days
Kategorie: Robert Laimer

Buchpräsentation „Epochenwechsel“ - Spitzendiplomat über die neue Weltordnung und Postdemokratie


Wolfgang Petritsch stellt im St. Pöltner REDpoint sein neues Werk „Epochenwechsel - Unser digital-autoritäres Jahrhundert“ vor

Die SPÖ Niederösterreich lädt am Samstag, den 04. Mai, zu einer hochkarätigen Buchpräsentation des ehemaligen EU Chefverhandlers und EU Sonderbeauftragten sowie Hohen Repräsentanten der UNO für Bosnien und Herzegowina, Wolfgang Petritsch, ein. Die Einleitung der Veranstaltung wird von SPÖ NÖ Landesparteivorsitzendem LHStv. Franz Schnabl übernommen, die Begrüßung erfolgt durch den Abg.z.NR Robert Laimer. 

Beginn: 10.00 Uhr
Veranstaltungsort: REDpoint, Wiener Straße 13 in St. Pölten
 Eintritt frei

In seinem aktuellen Buch „Epochenwechsel - Unser digital-autoritäres Jahrhundert“ beschäftigt sich der ehemalige Spitzendiplomat Wolfgang Petritsch mit den ins Wanken gekommen Grundpfeilern unsere Gesellschaftsordnung, dem Wiedererstarken autoritärer Kräfte sowie der Ablösung des Liberalismus als bestimmende Leitidee der westlichen Welt. Darüber hinaus legt er den Fokus auf Bürgerkrieg, Terror, Propaganda und Cyberangriffe, die heutzutage zwischenstaatliche Kriege ersetzen.

Wolfgang Petritsch, der auch als UN-Sonderbotschafter tätig war, gibt mit seinem im Brandstätter Verlag erschienenen Werk Einblick in weltpolitische Szenarien und skizziert das Bild unserer kommenden Weltordnung durchaus zuversichtlich. Die Zukunft ist gestaltbar, auch unsere Enkelkinder könnten in Frieden und Wohlstand leben - wenn wir rechtzeitig handeln.

Die Patronanz sowie Einleitung der Veranstaltung wird von LHStv. Franz Schnabl, Vorsitzender der SPÖ NÖ, übernommen. „Die Digitalisierung ist der größte Umsturz, den die Menschheit je gehabt hat. Nichts wird so bleiben, wie es war. Weder in der Geschäftswelt noch in der persönlichen Welt. Aber wir müssen die Digitalisierung als Chance begreifen“, sagt Schnabl, der weiters auch die gesellschaftspolitische Dimension beschreibt: „Es ist genauso wenig sinnvoll, sich gegen die Digitalisierung zu stemmen, wie gegen die Eisenbahn oder das Telefon oder das Radio und das Fernsehen. Die zeitgleiche, umfassende, weltweit umspannende Information und der weltweite Dialog, der dadurch möglich wird, bedeutet eine totale Veränderung der Beziehungen der Menschen und der Politik und der Wirtschaft und der Wissenschaft.“

Begrüßt wird vom St. Pöltner Nationalratsabgeordneten Robert Laimer, der in der Digitalisierung ebenfalls große Herausforderungen sieht: „Digitalisierung, das Wiedererstarken der Rechten und der rasante Anstieg an autoritären Herrschern zeigt, dass unsere Demokratie nicht in Stein gemeißelt ist und wir jeden Tag aufs Neue um unsere Demokratie und unsere zukunftsgewandte Lebensweise zu kämpfen haben. Nutzen wir die Chancen der Digitalisierung und lassen wir uns nicht durch Panikmache und Hetze lähmen! Vor dem Hintergrund einer Revolution in der Arbeitswelt und der damit verbundenen Robotik, ist eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich die logische Antwort und nicht die 60 Stunden Woche der Bundesregierung.“