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16.05.2019 08:05 Alter: 94 days
Kategorie: Robert Laimer

Robert Laimer unterstützt Bürgerinitiative „GEGEN Bankomatgebühren“


Am 15. Mai haben die SP-Abgeordneten Markus Vogl und Andreas Kollross, beide engagierte Konsumentenschützer, die Bürgerinitiative „GEGEN Bankomatgebühren - für einen unentgeltlichen Zugang zum eigenen Bargeld in Österreich!" im Parlament eingebracht. Die Initiative wurde innerhalb kürzester Zeit bereits von mehr als 4.000 Menschen unterstützt. Die Zahl der UnterstützerInnen steigt stündlich.

Warum unterschreiben?

Nach der Bankenrettung durch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler wiesen Österreichs Banken im 1. Halbjahr satte Gewinne in Höhe von mehr als EUR 3,5 Mrd. aus. Aber jetzt, wo die Haftungen der Republik nicht mehr länger benötigt werden, gibt es Geldinstitute, die ihre Bankgebühren deutlich erhöhen und für Abhebungen am Bankomaten Geld verlangen wollen. Darüber hinaus steigen die Gebühren für beleghafte Buchungen bis zu unglaublichen 169%! Dem nicht genug werden Auszahlungen, die vom eigenen Konto erfolgen, mit bis zu EUR 2,50 verrechnet.

Abg.z.NR Robert Laimer spart nicht mit Kritik an den Banken: „In der Wirtschaftskrise waren wir gut genug, um den Banken zu helfen. Die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben für die dramatischen Verluste und Verfehlungen der Bank-Manager gehaftet. Jetzt, wo es wieder ans Geld verdienen geht, werden die Manager plötzlich aktiv und cashen für Buchungszeilen bis zu EUR 7,50 ab. Das ist absolut unverschämt und nicht zu rechtfertigen. Kein Wunder, dass viele Menschen die Banken als Abzocker sehen und das Vertrauen in die Geldinstitute noch weiter sinkt. Wer diesem Treiben nicht tatenlos zusehen möchte, der ist herzlich eingeladen die Bürgerinitiative zu unterschreiben!“

Auch die geplante Einführung von Bankomatgebühren ist laut Robert Laimer unfair und eine Schande gegenüber den KundInnen. Während das „Erfinden“ neuer Gebühren rasch fortschreitet, wird zu gleicher Zeit das Service der Banken massiv runtergefahren. „In vielen Gemeinden Österreichs gibt es mittlerweile weder eine Bank noch einen Bankomaten. Gerade für die ältere Generation sowie Menschen, die nicht allzeit mobil sind, ist es eine große Herausforderung überhaupt an ihr eigenes Geld zu kommen. Über die Zinsen im Cent-Bereich, die man für Spareinlagen bekommt, braucht man ohnehin kein Wort zu verlieren. Das ist eine Frotzelei. Während sich ATX-Manager in Österreich erst kürzlich stattliche 16,5 % Gehaltserhöhung genehmigten und die Banken-Chefs ohnehin zu den Top-Verdienern mit Millionen-Gehältern zählen, werden die Sparer mit Peanuts abgespeist. Es wäre daher nur würdig und recht in Österreich endlich eine ‚Millionärssteuer‘ einzuführen. Dies fordern auch die OECD und die EU-Kommission, die der türkis-blauen Regierung empfohlen haben, endlich Vermögenssteuern einzuführen. Das wäre ein deutliches Signal der Reichen und Super-Reichen etwas der Gemeinschaft zurückzugeben. Mehr als 25% der Österreicherinnen und Österreicher haben nämlich überhaupt keine Spareinlagen – im Gegensatz zu den Bankern und Managern!“, so Laimer.

Wer dem unverschämten Treiben der Banken nicht länger zusehen möchte, kann >> HIER << unterschreiben.

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