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09.05.2019 10:26 Alter: 13 days
Kategorie: Robert Laimer

Trinkwasser-Enquete im Bundesrat – Robert Laimer: Österreichs „weißes Gold“ schützen!


„Wasser ist das ‚weiße Gold‘ Österreichs. Diese lebensnotwendige Ressource muss vor Profitinteressen geschützt werden und in öffentlicher Hand bleiben!“, stellt Abg.z.NR Robert Laimer in seiner Rede am 08. Mai im Bundesrat unmissverständlich klar. Und er führt fort: „Weltweit droht eine Verknappung dieser Ressource, daher muss der Schutz von Trinkwasser eine nationale Kraftanstrengung bleiben. Der Schutz unseres Trinkwassers vor der Ausbeutung durch Konzerne muss zum Staatsziel mit höchster Priorität werden!“

Um die hohe Qualität des heimischen Trinkwassers beizubehalten, wäre zudem ein sofortiges Verbot von Glyphosat sowie das Setzen von strengen Maßnahmen zur Reduktion der Ausbringung chemisch-synthetischer Pestizide einzuleiten. Während die türkis-blaue Regierung in Bezug auf Glyphosat bis zum Sankt Nimmerleinstag evaluiert, gibt es in Niederösterreich immer noch 15 Ausnahmen in Bezug auf den Einsatz von Nitraten und 20 Ausnahmen in Bezug auf die Ausbringung von Pestiziden. Robert Laimer im Bundesrat: „Die zahlreichen Ausnahmen von der Ausnahme sind so schnell wie möglich abzustellen. Vielmehr gilt es eine zeitgemäße Umweltpolitik zu forcieren, um das Öko-System nicht weiter zu belasten. Österreich hat – gerade auch im Hinblick auf künftige Generationen – ein Vorbild zu sein. In diesem Kontext sind Ausnahmen, auch vor dem Hintergrund der Klimaerhitzung, im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich!“

Nationalrat Robert Laimer fordert daher strenge, zeitgemäße Bewirtschaftungsauflagen und eine transparente landesweite Erfassung der Dünger- und Pestizidaufzeichnungen. Diese leisten einen wesentlichen Beitrag zur österreichischen Wasserqualität. Im selben Atemzug warnt er vor Arzneimittelrückständen im Trinkwasser, welche eine latente Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger darstellen. Auch hier muss gehandelt werden.

Zum Abschluss seiner emotionalen Rede stellt Laimer fest, dass es in Bezug auf „diverse Freihandelsabkommen beim ‚Element Wasser‘ keinerlei Kompromisse geben darf. Wasser ist Leben und die Menschenleben dürfen nicht von Profitinteressen im Handel mit Wasser abhängen. Daher lautet meine Devise: Wasser schützen, Wasser schätzen und Wasser keinen kommerziellen Interessen opfern!“