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25.05.2018 13:12 Alter: 1 year
Kategorie: Robert Laimer

Wege aus der „Wegwerfgesellschaft“ und warum es sich lohnt, nachhaltigere, bessere Konzepte zu entwickeln


Kluge Politik ist, wenn die Bevölkerung sensibilisiert wird, sorgsamer mit Lebensmitteln und Umweltressourcen umzugehen. Dies jedoch ohne den Zeigefinger zu heben oder sich als Moralapostel aufzuspielen. Vielmehr ist es wichtig über Fakten zu sprechen, wie z.B. die exorbitante Lebensmittelverschwendung oder die Schädigung der Weltmeere durch Plastikmüll, um ein Bewusstsein zu schaffen, dass nur das Miteinander „Mensch und Natur“ eine langfristig positive Entwicklung sicherstellt. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im REDpoint am 24. Mai haben sich NR Robert Laimer (SPÖ), Alexandra Strickner (Attac Österreich), Richard Mogg (Biohof Mogg) sowie die Gründer von „Fahrradfilet“ (Stefan Novak und Joschi Sedlak) über Wege aus der „Wegwerfgesellschaft“ ausgetauscht – und spannende Lösungsansätze skizziert.

Am 13. April 2018 wurde in Österreich der „over shoot“ erreicht. An diesem Tag haben wir hierzulande bereits alle Naturleistungen beansprucht, die das „Ökosystem Erde“ in diesem Jahr nachhaltig bereitstellen kann. Für den Rest des Jahres leben wir sozusagen im „ökologischen Defizit“ und vernichten dabei wertvolles Naturkapital. Übrigens: Der Overshootday von „Mutter Erde“ folgt im August.

Viele Menschen, über den gesamten Globus verteilt, werden zunehmend kritischer, was die Ressourcenverschwendung, die Klimaerwärmung und den sorglosen Umgang mit wertvollen Lebensmitteln anbelangt – und suchen nach Lösungen. Vor allem auch deshalb, weil die weitreichenden Konsequenzen schon jetzt zum Teil deutlich spürbar sind, so zum Beispiel der Anstieg des Meeresspiegels, die Vernichtung von Ackerfläche oder die globale Erwärmung. Vor allem haben wir auch eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern und künftigen Generationen. Das sollten wir stets im Auge behalten.

Um diese Entwicklung in eine positive Richtung zu lenken, hat Robert Laimer (SPÖ) zu einer Podiumsdiskussion mit Attac, Fahrradfilet und einem NÖ-Biobauern nach St. Pölten in den REDpoint eingeladen. Es wurden dabei viele „Systemfehler“ aufgezeigt, die in der Landwirtschaft, in der Produktion – Stichwort Obsoleszenz – oder beim Kaufverhalten immanent sind und schlussendlich erheblich zur Lebensmittelverschwendung und Ressourcenvernichtung beitragen. Auch das Publikum hat mit kritischen Worten und spannenden Fragen sehr aktiv an der Diskussion teilgenommen.

NR Robert Laimer: „Als Parlamentarier im Umweltausschuss ist es wichtig, die umweltpolitischen Anliegen der Bevölkerung ernst zu nehmen und Lösungen – selbstverständlich auch gemeinsam mit engagierten BürgerInnen, NGOs und Vereinen – zu erarbeiten. Gerade die Umweltpolitik ist umfassend, betrifft sie doch alle Lebensbereiche – die Nahrung, das Wohnen, die Mobilität, die Landwirtschaft und natürlich die Gesundheit. Meine Aufgabe sehe ich vor allem auch darin, in den kommenden Jahren Wege aufzuzeigen, wie wir eine weiterhin hohe Lebensqualität für die Bevölkerung erreichen, die allerdings auf einem fairen, ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt beruht!“